Die kleine Hexe

21./22.03.15 - Kindermusiktheater jetzt auch am Wiener Konzerthaus

György Ligeti, Streichquartett Nr.1 (1953/54) "Mètamorphoses nocturnes"
Otfried Preußler, Die kleine Hexe (1957)

Die kleine Hexe war erst einhundertsiebenundzwanzig Jahre alt. Für eine Hexe ist das noch sehr, sehr jung! "Na und?", dachte die kleine Hexe trotzig, "Ich werde trotzdem heute Nacht auf den Blocksberg fliegen. In dem Trubel wird mich schon niemand erkennen!" Ihr bester Freund, der Rabe Abraxas, versuchte vergeblich sie von ihrem gefährlichen Plan abzuhalten. Oh je, kleine Hexe, wenn das mal gut geht... Geht es nicht!

Was der kleinen Hexe passiert, das erzählt uns nicht nur die Geschichte von Otfried Preußler, sondern auch die Musik von György Ligeti. Mit einem tiefen Cello-Ton geht es los, darüber wispern und raunen Bratsche und zweite Geige. Dann ertönt eine kleine Melodie. Wie sich die Gedanken der kleinen Hexe über die Walpurgisnacht hin und her bewegen, wie sie mit dem Raben Abraxas spricht, so dreht und kreist auch die Melodie mal hierhin, mal dorthin, die Stimmen der anderen Streicher fallen ihr ins Wort, purzeln durcheinander, werden energischer, schneller, bis die Melodie schließlich aufstampft und wütend einen Entschluss fasst!

Marit Beyer Schauspielerin

Klenke Quartett
Annegret Klenke Violine
Beate Hartmann Violine
Yvonne Uhlemann Viola
Ruth Kaltenhäuser Violoncello

Malte Prokopowitsch Regie, Dramaturgie, Bühne, Kostüme
Marita Goldstein Choreographie

Eine Koproduktion der Kölner Philharmonie, der Tonhalle Düsseldorf und der Laeiszhalle Elbphilharmonie Hamburg

Aufführungtermine:
7./8.11.14 Düsseldorf Tonhalle
21.12.14 Köln Philharmonie
17./18.1.15 Luxemburg Philharmonie
8.2.15 Stuttgart Eclat Festival Neue Musik
15.02.15 Laiszhalle Hamburg
21./22.03.15 Konzerthaus Wien

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